Aus der Stille werden die wahrhaft grossen Dinge geboren

Das Streben nach körperlicher und geistiger Gesundheit und der Wunsch, dem Geheimnis eines langen Lebens auf die Spur zu kommen, ist der Ursprung von Yoga in seinen verschiedenen Formen. Weise Männer, die sogenannten Rishis vervollkommneten die Beobachtungen durch Regeln für ein friedliches Miteinander. Aus diesen Anteilen entstand Yoga, das bereits seit mehreren Jahrtausenden in den unterschiedlichen Formen gelehrt wird.

Im Hatha Yoga werden die Gegensätze von Sonne („Ha“) und Mond („Tha“), die als polare Grundenergien in jedem von uns vorhanden sind, harmonisiert. Die Körperübungen pflegen den Körper, der im Hatha Yoga als Tempel der Seele gilt, heilen und kräftigen ihn. Die durchgeführten Asanas (Körperhaltungen) sprechen dabei aber nicht nur den physischen Körper an, sondern wirken ebenso ausgleichend und stärkend auf den Geist. Der Großteil der Asanas (Körperhaltungen) wird statisch geübt.

In meinem Yogaunterricht widme ich der Atmung viel Aufmerksamkeit. Er hilft uns dabei, sich unseres Körpers und dessen Funktionen bewusst zu werden. Die Yogastunde ist ruhig gestaltet, ohne Musik. Mein Bestreben ist es, bewusst Abstand zu bekommen vom hektischen Alltag, eine Insel auf der sich der Geist erholen, und in Ruhe durchgeatmet werden kann. Die Asanas sind vielseitig, der Körper wird gestärkt. Nach den Körperübungen folgt immer das Yoga Nidra (Tiefenentspannung).

Yoga muss man selber üben um zu erfahren, was es uns lehren will“